Jesus, nach der Geburt hat dich Maria in eine Krippe gelegt, weil kein anderer Platz zu finden war.
Hilf uns, dass wir unsere Wohnungstür offen halten für Menschen, denen es nicht gut geht, und dass wir in unserer Familie immer wieder darüber nachdenken und reden, wie man anderen Menschen helfen könnte.
Jesus, die Engel haben bei deiner Geburt den Frieden verkündet.
Hilf uns, so zu leben, dass bei uns zu Hause ein Ort des Friedens, der Geborgenheit und Nestwärme entstehen kann, ein Miteinander, in dem jeder auf den anderen achtet und Verzeihung möglich ist.
Jesus, du bist das Licht der Welt, wir bitten dich: Leuchte allen, in deren Leben es dunkel ist, weil sie krank, verzweifelt oder traurig sind. Schenke ihnen Mut und Zuversicht und Menschen, die für sie da sind.
Gott du bist für uns Mensch geworden, dir sei Lob und Dank in Ewigkeit.
Licht im Dunkel des Lebens – damals machten sich die Hirten auf den Weg und gingen nach Bethlehem, und was sie dort fanden, war nichts als Dunkelheit, auf der einen Seite ein Ehepaar, dem ein Zuhause fehlt, eine Frau, die gerade entbunden hat. Armut und Erbärmlichkeit, die zum Himmel schreit, und auf der anderen Seite Menschen, die diese Not nicht sehen und egoistisch ihre eigenen Wege gehen. So war die Welt damals, und so ist sie heute.
Und genau in diesem Dunkel beginnt das Licht: In der Erbärmlichkeit der Krippe erkennen die Hirten das göttliche Kind, den Retter und Herrscher der Welt.
Das ist die große Verheißung. Nein, mehr noch, das ist die Wirklichkeit, jetzt und heute!