
Ankündigung des Weihnachtsfestes nach dem Martyrologium Romanum:
Im Anfang schuf Gott die Welt. –
Milliarden Jahre waren vergangen, seit unsere Sonne und die Erde entstanden;
Millionen Jahre, seit Gott den Menschen formte nach seinem Ebenbild;
Viele tausende von Jahren, seit er Stämme, Völker und Kulturen ins Dasein rief;
Jahrtausende seit dem Ende der großen Flut, da Gott einen Bogen setzte in die Wolken als Zeichen des Bundes;
2000 Jahre seit der Berufung Abrahams;
1200 Jahre, seit Mose das Volk Israel aus Ägypten geführt hatte;
1030 Jahre seit der Salbung des David zum König;
in der 65. Jahrwoche nach Daniels Weissagung;
in der 194. Olympiade;
752 Jahre nach der Gründung Roms;
im 42. Jahr der Regierung des Kaisers Octavianus Augustus, da Friede war in der ganzen Welt:
Da sandte Gott, der ewige Vater, seinen Sohn in die Welt, um sie durch seine rettende Ankunft zu heiligen.
Er war empfangen durch den Heiligen Geist, und nach neun Monaten wurde er zu Betlehem im Lande Juda von Maria, der Jungfrau, als Mensch geboren.
Heute feiern wir die Geburt unseres Herrn Jesus Christus in unserm armen Fleisch.
Heute feiern wir das hochheilige Weihnachtsfest.
singen wir mit allen, die glauben: Christus ist uns geboren; kommt, wir beten ihn an. (Deutsches Liturgisches Institut, Trier)
Herr und Bruder Jesus Christus, du kommst, um allen Menschen Gottes Liebe und Güte erfahrbar zu machen. Du bist der Retter, du bist der „Gott mit uns“
– dich bitten wir:
Für alle Menschen in den Kriegsgebieten dieser Welt – dass sich Hoffnung und Zuversicht durchsetzen und Kräfte sich entwickeln, die eine Änderung der Verhältnisse zum Guten bewirken.
Für unsere Pfarrgemeinde, dass wir an diesem Weihnachtsfest unseren Glauben, unsere Freude und unsere Hoffnung auf das Gute feiern können.
Für alle Frauen, die ein Kind erwarten – dass ihre gute Hoffnung nicht enttäuscht wird, dass Kinder in einem tragenden sozialen Umfeld in Liebe und Vertrauen aufwachsen können.
Für jene Menschen, die auf Heilung hoffen in körperlichen und seelischen Krankheiten, und für alle,
die für sie da sein wollen.
Für unsere Verstorbenen – dass sie ewige Weihnachten feiern dürfen im Himmel.
Herr Jesus Christus, in die finden wir den Weg zum Licht, zur Kraft und zur Freude.
Dir sei Lob für dein erlösendes Kommen
und Bei-uns-Bleiben gestern, heute, morgen
und in Ewigkeit. Amen.
Mitten
in der längsten Nacht,
hinein in tiefe Dunkelheit,
mitten
in Verzweiflung und Angst,
in völliger Armut,
wurdest du geboren
und warst den Menschen
Licht und Hoffnung.
Mitten
in meine Nacht,
hinein in meine Dunkelheit,
hinein in meine Verzweiflung
und Angst,
mitten
in meine Traurigkeit
willst du kommen
und willst mir
Licht und Hoffnung sein.
Dorette Digl
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