
Du bist zu uns gekommen, liebender Gott. In dem Kind in der Krippe. Eine Hütte, ein Stall nur – das war dir genug. Du hast daraus einen Ort der Freude gemacht.
Jetzt kommen wir zu dir, und bitten dich für alle, die heute in Hütten und in Ställen wohnen. In Zelten und in Turnhallen, auf der Straße und unter Brücken. Gib Frieden und Hoffnung auf Erden.
Wir bitten dich für alle, die heute in Angst und Schrecken leben: Die den nächsten Terrorangriff fürchten. Die von Gewalttätern entführt wurden. Die auf der Flucht sind. Gib Frieden und Hoffnung auf Erden.
Wir bitten dich für alle, die heute keinen guten Ort haben: Allein in ihren Wohnungen. Im Gefängnis. Einsam inmitten der Familie. Gib Frieden und Hoffnung auf Erden.
Wir bitten dich für alle, die Weihnachten fürchten: Die Trauernden. Die in Streit leben. Die Kinder, deren Augen heute nicht leuchten. Gib Frieden und Hoffnung auf Erden.
In der Stille bitten wir dich für die, die uns besonders am Herzen liegen und unsere Verstorbenen.
Du bist zu uns gekommen, in dem Kind in der Krippe.
Eine Hütte, ein Stall nur – das war dir genug.
Danke, Gott, für diese Liebe.
Gottes Sohn kam nicht auf die Welt,
damit die Menschen klüger,
sondern damit sie gütiger werden.